Der methodische Aufbau
einer Aerobic-Stunde

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DIE COOLDOWNPHASE:

Beendet wird die Cool-Dow-Phase im Low-Impact, also ohne Laufen und Springen, damit die Pulsfrequenz langsam gesenkt und das HerzKreislaufsystem stabilisiert wird. Auch die Armbe-
wegungen sollten jetzt kleiner und weniger intensiv werden. Der letzte Teil des Ausdauertrainings geht über eine Länge von ca. 4-5 Minuten.
Die insgesamte Dauer des Cardioteiles kommt auf die Zielsetzung des Prograrnrnes an. Bei einem reinen Ausdauerprogramm verlängert sich die Aerobicphase von ca. 10-15 Minuten, bei einem Aerobicprogramm mit Kräftigungsübungen, auf 30-40 Minuten und mehr, je nach Belastbarkeit der Kursteilnehmer.

3. FLOORWORK -
DIE KRÄFTIGUNG DER MUSKULATUR

Auch das Floor-Work ist in einem Aerobicprogramm von großer Wichtigkeit, da wir hier die Muskelausdauer und Kraft verbessern, sowie Muskeldysbalancen der Kursteilnehmer ausgleichen können.
Generell werden die größeren Muskelgruppen wie Bauch, Bein, Rücken, Brust und Gesäßmuskulatur gekräftigt. Bei einer reinen Kräftigungsgymnastik wie z.B. : B.B.P. (Bauch-Beine-Po ) oder
Bodystyling, sind auch kleinere Muskelgruppen wie z.B. Bizeps, Trizeps und Schultermuskulatur in die Stunde miteinzubeziehen.
Alle Übungen die wir in das Programm einbauen wollen, vorher auf Sicherheit ( keine unphysiologischen Übungen ) Funktionalität (was soll erreicht werden) und Zweckmäßigkeit (ist diese Übung für Aerobic sinnvoll) überprüft werden.
Die Dauer beträgt ca. 15-20 Minuten, in einer reinen Kräftigungsstunde 30-40 Minuten.

4. COOLDOWN -
STRETCHING UND ENTSPANNUNG:

Das Cool-Down soll folgende Funktionen erfüllen. Neben der Senkung der Pulsfrequenz und der psychischen Entspannung werden Muskeln, die durch den Kräftigungsteil leicht verkürzt sind, wieder auf ihre natürliche Länge gebracht. Eine Senkung des Muskeltonus und ein Ausgleich muskulärer Dysbalancen sollte angestrebt werden.
Bei angenehmer Musik, z.B. Entspannungsmusik, soll dieser Teil des Programmes auf keinen Fall 5 Minuten unterschreiten, da sonst für alle wichtigen Muskeln, wie Iliopsoas, Quadrizeps, die
ischiocrurale Muskulatur, Adduktoren und Abduktoren, Pectoralis, Gastrocnemius und Soleus, die Zeit zu kurz wäre. Gedehnt werden die Muskeln, die während der Stunde besonders beansprucht wurden.
Nur solche Stretchübungen auswählen, die von den TeiInehmern auch ausgeführt werden können. Es ist bestimmt nichts frustrierender wenn z.B. der Trainer in der Grätsche am Bauch liegt und alle andern nur staunend zusehen können. Diese Regel gilt natürlich für jede Übung in den anderen Teilen eines Programmes.

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