B E W E G U N G  und  E R N Ä H R U N G 
Voraussetzungen für gute Verdauung
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Die bilanzierte Ernährung.
Der Körper benötigt eine ausgeglichene 
Bilanz in folgenden Bereichen:
  • Energiebilanz (Kalorien(Joule)menge)
  • Nährstoffbilanz (%-Anteile KH, EW, Fett)
  • Vitaminbilanz (Verbrauchtes ergänzen)
  • Mineralstoffbilanz (Verlorenes ergänzen)
  • Flüssigkeitsbilanz (Verlorenes ergänzen)
Die Ernährungsenergieabflachung
Die Zufuhr von Nahrung sollte den kommenden Energiebedarf abdecken. 
Überschüsse werden als Fett deponiert. Zuviel zugeführtes KH, EW oder Fett wird daher im Fettdepot gespeichert. 
Morgens, vormittags und mittags  sollte mit der Voraussicht des Bedarfs genügend gegessen werden. Nachmittags und abends, wo zumeist nurmehr wenig Bedarf sein wird, ist die Kalorienzufuhr entsprechend zu drosseln.

Zeitspanne und Menge 
der Nahrungsaufnahme
Die Zeitdauer der Nahrungsaufnahme ist ein WICHTIGER Faktor zur Körpergewichts- und Körperfettkontrolle. Langsames essen, oftmaliges durchkauen vergrößert die Zeitspanne der Mahlzeit.
Sattsein ist keine Sache der Kalorien, sondern das Gehirn steuert es in Form der Zeitspanne und erst in zweiter Linie über die Menge der Nahr- ungsaufnahme. 
Nach ca. 20 Minuten ist das Hungerzentrum im Gehirn zumeist soweit, daß es abschaltet, unabhängig von der Menge der Nahrung. Das heißt, Schnellesser sind immer auch MEHResser. 
Wenn man VOR dem essen 1-2 Gläser Mineralwasser trinkt und den Salat ebenfalls als Füllstoff VOR dem Hauptgang ißt, dann ist die Magenfüllung bereits relativ groß und man hat weniger Mengenbedarf. 

Hunger und Appetit unterscheiden lernen !
Appetit ist nicht Hunger !
Wenn Sie richtigen Hunger haben unterscheiden Sie nicht lange zwischen den Nahrungsmittel. 
Bei Appetit sind Sie wählerisch, bei Hunger nicht. Appetit können Sie auch haben ohne hungrig zu sein.

Empfohlene Hilfsmittel bei Verdauungsproblemen
Auf alle Fälle spezielle Bewegungsübungen durchführen. Auf keinem Fall Verdauungs-
hilfen aus der Pharmazie wählen. Abführmittel können den Darm noch träger machen und vor allem auch abhängig davon. Eine gesunde Ernährung benötigt auch keine zusätzliche Zufuhr von Verdauungsenzymen. Eventuell eine Bittersalz-Kur durchführen.

Ausscheidungen als Ernährungskontrolle ?
Ein gesunder Stoffwechsel bedingt eine täglich 1-2-malige Feststoffexkrementierung und mehrmals täglich Harnlassen. Ein Blick zurück ist auch ein Blick nach vorne. Die Kontrolle des Toiletteninhaltes sagt vieles über Nährstoffe und Flüssigkeitshaushalt aus. Zu harter Kot ist immer ein Zeichen von zuviel Eiweiß  (Fleisch), zu schmieriger Kot heißt zuviel Fette. Dunkler Harn (wenig Menge) ist immer ein Zeichen von zuwenig Flüssigkeitskonsum.

Ausreichende Flüssigkeitsversorgung !
Nur wenn der Körper zuwenig Flüssigkeit zugeführt bekommt, spart er, indem er Wasser im Gewebe speichert. Ein täglicher Wasserkonsum von 
2,5 - 3 Liter ist die Norm um den Wasserhaushalt zu konsolidieren.

Salzarme Ernährung als Regulator für Gewebeflüssigkeit !
Wir alle essen zu salzreich. Ein täglicher Bedarf von ca. 3,5 g steht einer durchschnittlichen täglichen Einnahme von rund 10 g gegenüber. 
Wir wissen, daß eine Menge von jeweils 9 g Kochsalz zusätzlich eine Wassermenge von 1 Liter (!) speichert.

6-7 kleine Mahlzeiten statt 2-3 große !
Nur wenige (2-3) Mahlzeiten pro Tag überlasten unser Verdauungs-System und bilden, da der Bedarf von der jeweiligen kommenden Leistung abhängt, zumeist Fettdepots statt zur Energiegewinnung herangezogen zu werden.

Ballaststoffreiche Ernährung hilft besser verdauen ?
Ballaststoffreiche (richtig: Faserstoffreiche) Ernährung ist die Voraussetzung für die Aktivierung der Darmperistaltik. Das heißt ohne genügend Füllstoffe wird der Darm träge und die aufgenommene Nahrung verweilt zu lange im Darm. Schadstoffe bilden sich (Darmkrebs), Blähungen sind die Folge.Viel trinken ist bei faserstoffreicher Ernährung (Müsli-Vollwert etc.) ein MUSS.

Bewegung kurbelt die Verdauung an !
Täglich durchgeführte bestimmte  Übungen walken die Bauchgegend durch und bringen den Darminhalt mit den Darmwänden ausreichend in Druck, sodaß die Peristaltik (Darmaktivität) einsetzen kann und die Verdauung aktiviert wird.