Gezielt
abnehmen
Gewebestraffung
Ruhe-Energieverbrauch
Das Energiedepot
Das
genetische Erbe
Hormonelle
Vorgaben
Reihenfolge
Zu- und Abnehmen
Normalgewicht
- Normalfett
Grundumsatz
auf Sparflamme
Der Yo-Yo-Effekt
Die Überkompensation
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Reihenfolge
des
Zunehmens
Hinterseite
der Oberschenkel
Gesäßbereich
Außenseite
der Oberschenkel
Hüftbereich
Taille
und Bauch
Oberkörper
(Busen)
Oberarmrückseite
Gesicht
Reihenfolge
des
Abnehmens
Gesicht
Oberarmrückseite
Oberkörper
(Busen)
Taille
und Bauch
Hüftbereich
Außenseite
der Oberschenkel
Gesäßbereich
Hinterseite
der Oberschenkel
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GEZIELT
ABNEHMEN
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Gezieltes (partielles)
Abnehmen ist nicht möglich !
Bei Hungern oder den unzähligen Diäten wird neben Wasser und
Muskel auch Fettgewebe reduziert. Allerdings nicht partiell oder gezielt,
sondern es wird i m m e r der gesamte vorhandene Bestand
der im Körper vorhandenen Fettmenge reduziert. Als Beispiel: Sie schöpfen
aus einem Schwimmbecken einen Eimer Wasser und es bleibt kein Loch dort
wo das Wasser herausgeschöpft wurde, es sinkt nur der Gesamtwasserspiegel.
Auch bei sehr intensivem
Training kann man kein gezieltes Abnehmen erreichen. Da eine allgemeine
Körperfettsenkung gleichmäßig auftritt, merken die Frauen
stets bei strengen Diätformen zwar eine Abnahme an Gesicht und Busen,
aber entsprechend der vorherigen Fettmasseverteilung nur wenig an Po und
Oberschenkel. |
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GEWEBESTRAFFUNG
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| Die vielbeworbene
Straffung
des Gewebes erreicht man durch Erhöhung des Grundtonus, d.h. des
Spannungszustandes der Muskulatur im Ruhezustand. Durch partiell gezieltes
Muskeltraining (Training mit Gewichten) wird diese Grundtonuserhöhung
erreicht. Das trainierte Muskelgewebe fühlt sich straffer, fester
(härter) an. Voraussetzung ist eine gewisse Höhe des Widerstandes
(Reizintensität) während des Trainierens und eine entsprechende
Dauer der Trainingseinheit sowie der zeitliche Abstand von Training zu
Training. Diese Straffung wird natürlich nur im Muskelgewebe erreicht
und nicht im Fettgewebe! Beinahe überflüssig zu sagen: bei Abbruch
des regelmäßigen Trainings geht dieser Straffungseffekt wieder
langsam verloren. |
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RUHE-ENERGIEVERRAUCH
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| Die durch das regelmäßige
Training verstärkte Durchblutung bzw. verstärkte Kapillarisierung
(Kapillaren = feinste Blutgefässe) in den beanspruchten Muskeln,
versorgt diese verstärkt mit Sauerstoff, erhöht die Körpertemperatur
in eben diesem Bereich und verbessert den Abtransport von Stoffwechselabfallprodukten.
Da die durch Training verstärkte Durchblutung der beanspruchten Muskeln
bis zu 20 Stunden anhält, ist auch ebensolang mit obigen positiven
Vorgängen zu rechnen. Zudem bringt jede Vermehrung derMuskelmasse
eine Erhöhung des Grundumsatzes mit sich, d.h. der Körper verbraucht
auch in Ruhe mehr Energie. |
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DAS
ENERGIEDEPOT
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Bei Frauen (auch bei Männern),
welche regelmäßig trainieren, wird sich in den, beim Training
besonders intensiv eingesetzten Muskeln, das Glykogen als Energie-Potential
vermehrt in der Muskulatur ablagern. Mehr Glykogen bedeutet aber auch mehr
Wasser - gemeinsam verdicken beide die Muskulatur.
Der Muskel wird fester und
straffer - und gewinnt an Umfang. Dies ist für viele weibliche Sportler
oftmals ein ästhetisches Problem. Entsprechend der Anpassungsmechanismen
der menschlichen Physiologie wird diese verstärkte Einlagerunglagerung
in der Muskulatur so lange geschehen, als regelmäßige starke
Beanspruchungen dies notwendig machen - bei Abbruch des Trainings werden
nach einer gewissen Übergangszeit die Glykogen-Depots des Muskels
wieder verkleinert und er wird schlanker werden |
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DAS
GENETISCHE ERBE
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| Die normale, durchschnittliche
Frau hat gemäß ihrer vorgegebenen genetischen Voraussetzungen
bereits bei der Geburt ihre spätere Figur vorprogrammiert. Knochenbau
und hormonelle Voraussetzungen bieten das Grundprogramm, die Energiebilanz
und Umweltseinflüsse können dann noch die Figur verändern.
Frauen, die ein breites Becken haben, können sich keine schmale Figur
erhungern oder antrainieren. Einzig und allein die ausgewogene Bilanz von
Energiezufuhr (Nahrung) und Energieverbrauch (Bewegung) sowie die Umwelt
(z.B. Temperatur, Arbeit, Kleidung, Freizeit- und Lebensgewohnheiten) können
gewisse Veränderungen bewirken. |
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HORMONELLE
VORGABEN
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Die Körperstellen an
denen Depotfett abgelagert wird, sind hormonell vorgegeben.
Bei den Frauen sind
es Gesäß, Hüften und Oberschenkel sowie Oberrücken
und die Oberarmrückseiten.
Bei den Männern
ist der Bauchbereich als Fettdepot vorgesehen, währen die Hüften,
das Gesäß und die Oberschenkel schlank bleiben.
Zusätzlich wird bei
Männern auch noch im Brustbereich Fett abgelagert. |
REIHENFOLGE
des
ZU-und
ABNEHMENS
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Auch ist inzwischen bekannt,
daß sich der Körper am schnellsten von den zuletzt erworbenen
Fettdepots trennt und seine alten äußerst zögernd aufgibt.
In der Reihenfolge der Zunahme geschieht auch das Abnehmen. Und da immer
die Hüft-, Gesäß- und Ober- schenkelregion aufgebaut und
dann erst Rücken, Arme, Busen und Gesicht, erfolgt auch die Abnahme
in umgekehrter Reihenfolge.
Die einzige Chance ist,
den Körperfettgesamt- zustand so niedrig wie möglich zu halten.
Bei Männern ist die Untergrenze rund 3-4 % und bei Frauen ca. 9-10
%. Diese Werte werden allerdings nur von Extremsportlern im Ausdauerbereich
erreicht.
Da dies jedoch die lebensnotwendige
Untergrenze an Körperfett angibt, kann man die Zahlen: rund 10 - 15
% Fett bei Männern und rund 15 - 22 % Fett für Frauen als Richtwert
für eine gesunde Schlankheit annehmen. |
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NORMALGEWICHT
- NORMALFETT
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| Auch die Bezeichnungen "Normalgewicht"
und "Idealgewicht" sollten kritisch gehandhabt werden. Jeder Mensch besitzt
einen sogenannten "Set-Point", d.h. einen genetisch vorgegebenen Körpergewichtswert.
Bei einer ausgewogenen Energiebilanz und keinen zu starken Umwelteinflüssen
pendelt sich das Körpergewicht je nach Größe und Geschlecht
auf einen gewissen Pegel ein. Dieser verändert sich zwar entsprechend
der Jahreszeiten ein wenig (im Winter mehr - im Sommer weniger). Ein Effekt,
der auf Außentemperatur oder Energiever- brauchsänderungen zurückzuführen
ist, aber keine große Rolle spielt. Das Set-Point-Gewicht bleibt
relativ gleich, kann aber bei verstärkter Nahrungsaufnahme langsam
verschoben werden. ldeal ist eine Körperfettmessung, weil diese genau
Auskunft über die Körperkomposition gibt, d.h. die Aufteilung
in Körperfettmasse und Magermasse. |
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GRUNDUMSATZ
AUF SPARFLAMME
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| Bei allen Reduktionsdiäten
die mit verringerter Kalorienzufuhr arbeiten, ist nach wenigen Tagen des
relativ raschen Abnehmens ein Totpunkt erreicht. Der Körper beginnt
zu "sparen", der Grundumsatz wird gesenkt - und damit verringert
sich der Energieverbrauch (Kalorien), die Körper- temperatur wird
gesenkt - und spart damit Energie man fühlt sich "schlapper", möchte
ungern etwas tun, ermüdet leichter. Unser Körper kämpft
mit allen möglichen Tricks gegen die herrschende "Hungersnot", ums
Übrerleben. |
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Der
YO-YO-EFFEKT
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Genau wie der Effekt der
Überkompensation beim Muskeltraining auftritt, ist dieser Regelmechanismus
auch bei der Ernährung zu beobachten. Da der Körper bei Unterernährung,
sprich Kalorienzufuhr unterhalb seines Verbrauches (Grundumsatz + Arbeitsumsatz)
in “Todesängste" gerät, beginnt er sofort, wenn die Hungerphase
(Diät) vorbei ist, verstärkt Vorräte anzulegen. Und zwar
werden die zugeführten Nahrungsmittel nun besser ausgenützt als
zuvor. Bei gleicher Ernährung (Menge und Zusammen- setzung) wie vor
der Diät werden die Fett-Depots stark vergrößert. Und zusätzlich
ist der Körper, bedingt durch die vorangegangene Hungerphase, noch
einige Zeit im herabgesetzten Modus des Sparens, d.h. - der Grundumsatz
ist noch etwas niedriger. Man nimmt kräftig zu.
Der YO-YO-Effekt tritt ein.
Abnehmen - zunehmen - abnehmen - mehr zunehmen usw. Deshalb sollte jede
Kalorienreduktion zur Gewichtsabnahme “schleichend" stattfinden.
1 1/2 - 2 kg pro Monat werden
vom Körper toleriert. |
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Die
ÜBERKOMPENSATION
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| Bei den meisten Diätformen
verliert der Körper neben Fett und Wasser auch Glykogen (gespeicherte
Kohlehydrate) und Muskelmasse (Eiweiß). Nach der Diät wird das
verlorene Fett wieder ergänzt und die verlorene Muskelmasse wird nun
ebenfalls durch verstärkte Fetteinlagerung ersetzt. Und da Fett -
bei gleichem Gewicht wie die Muskelmasse - ca. 1/3 mehr Volumen hat, erreicht
man oft nach der Diät schnell das alte Gewicht ABER mit mehr Volumen
als vorher. Die Körperzusammen- setzung hat sich verschlechtert, der
Fettanteil ist zugunsten der Magermasse (Muskeln) gestiegen. |
Daraus
ergibt sich:
Nur
langsames Abnehmen in Form einer Ernährungsumstellung - kombiniert
mit Training (um den Verlust an Muskelmasse zu begrenzen) - bringt auf
Sicht die besten Erfolge und die Gewähr, das erreichte Gewicht und
die optimale Körperzusammensetzung zu halten.
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